Montag, 12. Juni 2017

Review: Cutie Honey: Tears - 2016

Vergleiche zu den Kult Mangas aus den frühen 70er und die später daraus entstandenen Animes, kann ich nicht ziehen, da ich die schlichtweg nichtgesehen habe. Ich mag jedoch die Geschichte um die künstliche Intelligenz, die mit einer Giftwolke, das in Ebenen unterteilte Tokyo, platt machen will. Nur Cutie Honey der Android mit Gefühlen, besitzt die Superkräfte um sich gegen die Obrigkeit zustellen.

Das Szenario mit den Regenszenen und der Nudelsuppe Streetfood Performance erinnert stark an die Blade Runner Einflüsse. Auch wenn der Look heller und glatter ist als bei Philip K. Dick erinnerte mich das doch einigemale an dessen Vorlage.
Natürlich ohne dessen Qualitäten zu erreichen, dafür ist Cutie Honey zu emotionsgeschwängert und verliert sich im Pathos, der selbst auferlegten Schubladisierung.



Story um die Umweltverschmutzung ist ja nicht wirklich neu, aber kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn grössere Überraschungen ausbleiben. Denn dafür fehlt dem Script schlichtweg interessante Figuren und Wendungen. Da kommen kaum brauchbare Nebencharaktere und somit schwelgt man in den klassischen Gefühlsduseleien.

Story ist ganz brauchbar schafft aber trotz 93minütiger Runtime einges an schläfrigen Szenen, gerade dann wenn Cutie Honey wieder einmal entschliesst, in sich zugehen und ihren Emotionen Ausdruck zuverleihen. Dafür stimmt das ganze CGI und die Stadtarchitektur. Hier entstehen wunderschöne urbane Bildlandschaften - ob Panorama oder Ghettoeindrücke hier gibt`s was für`s Auge. Leider verhält es sich bei dem Interieur und den Kostümen etwas anders, das sieht teils richtig billig bis trashig aus - da ging das Budget wohl für den Rechner drauf.

Was kann der Zuschauer erwarten? Top CGI, schlappes Interieur, peinliche handgemachte Androiden, in einer Story um ein umweltverschmutztes Japan, Ende des 21. Jahrhundert, dass nicht wirklich viel Spannung erzeugt, dafür aber mit einiger Kicking Babes Action aufwartet. Der Cast brilliert auch nicht wirklich und fährt das japanisch klassische Over Acting auf.

Otakus greifen zu! Sci Fy Freunde können einen Blick riskieren. Alle anderen sollten sich was anderes ansehen.


5/10

Sammlung: Die splendid BD Amaray ohne Extras. 08:15 ohne Erinnerungseffekt.


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