Montag, 19. Juni 2017

Review: Das Geheimnis des steinernen Monsters - 1957

Ein Monolith plumpst in die Wüste und bedroht das Westernstädtchen San Angelo. Der Monolith wächst und vermehrt sich und lässt die Menschen die sich ihm in den Weg stellen zu Steinen erstarren. The Monolith Monsters von John Sherwood, der nur drei Filme ablieferte, hängt etwas hinterher und kann sich mit den anderen Universal Monster Flicks nicht messen. Dazu fehlt ihm schlichtweg einfach das coole Monster. Ganz im Stil eines Kaijū , bekommt die einschläfernde Erzählstruktur ein Finale spendiert. Miniaturbauten und Slomo Aufnahmen der wachsenden Monolithen bilden hier den Höhepunkt, was die damaligen SFX hergaben. Mehr lag nicht drin! Das recyceln der Action Szene, macht den einen Effekt auch nicht besser und lässt das alles etwas abgenützt erscheinen.

Die Figuren bewegen sich zwar, aber leider nicht die Story. Das wirkt alles zu "steinern" und inhaltlich Bewegungsart. Der Film kommt nie in Fahrt und plätschert vor sich hin und bringt ungefähr soviel Abwechslung wie Regentropfenzählen. Da hätte ich mir eindeutig mehr Tempo oder die eine oder andere Überraschung gewünscht - bleibt leider aus. Es entstehen keine grosse Erinnerungsszenen wie aus bekannten Jack Arnold Filmen - somit bewegt sich der Film weit weg eines Kultfilms.

Was kann der Zuschauer erwarten? Strunzdoffe Subplots und ein theatralischer Soundtrack heben den 50er Monstermovie in ulkige Gefilde und lassen den Film nur für Freunde des schwarz/weiss Gruselmonsterfilms zum Sehgenuss werden. Für den Monsternostalgiker sehenswert, für das junge Publikum eine Ohrfeige. Der Film lebt von der charmanten Kulisse und der Wüstenstimmung. Der Cast ist austauschbar und erwecken keine Bindung.


4/10

Sammlung: Die Anolis BD im schwarzen Amaray, kann ich wegen der tollen Bildqualität empfehlen. Leider nur Trailer und Bildgalerie an Bord - ansonsten keine Extras.

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