Mittwoch, 31. Mai 2017

Review: XX - 2017

Ich mag Horror Anthologien, besonders The ABC`s fand ich sowas von geil, nun flattert eine neue Kurzfilmreihen ins Haus und was soll ich sagen, die 4 Episoden zeigen auf, dass Frauen sich als Horror Regisseure ziemlich schwer tun. Bei der ersten Story glühte noch mein Herz als ich lass das die von einem meiner Lieblingshorrorautoren Jack Ketchum stammte. The Box wurde von Regisseurin Jovanka Vuckovic verfilmt und erzeugt als einzige Geschichte so etwas ähnliches wie ein Suspense. Der Plot um das Aushungern einer Familie wurde recht ordentlich verfilmt, aber nicht mutig genug angeschlossen. Hier kommt es zu einem netten Splatter Effekt, der dann auch gleich den einzigen expliziten Härtegrad präsentiert. Am Ende bleibt das jedoch schwach und eines Ketchum unwürdig.

The Birthday Party von der Musikern St. Vincent deren Musik ich sehr schätze und immer gerne höre, verzettelt sich in einer schicken Optik, vermag jedoch auch keine Dramatik zu erzeugen. Warum und wieso Melanie Lynskey ihren toten Mann am Kindergeburtstag durch die Wohnung schleift bleibt schleierhaft. Wenigstens bekommt die neurotische Geschichte so etwas ähnliches wie einen Abschluss. St. Vincent setzt hier mehr auf schicke Optik und kraftvolle Perücken statt auf Horror. Der Splatterfreund geht auch hier lehr aus.

Don't Fall stammt von VHS Produzentin Roxanne Benjamin und zeigt uns eine Monster - alles handgemacht - dass in der Wüste eine Truppe Camper drangsaliert. Alles äusserst belanglos und ziemlich spannungsarm inszeniert, dafür wenigstens a bisserl Action und Blut, aber auch hier keine Pointe, die hängen bleibt.

Her Only Living Son von Karyn Kusama (Jennifer's Body und dem grottigen AEon Flux) zeigt und dann eine Horrorfamiliendrama zwischen Mutter und Sohn ohne Narration und Sinn. Von einem würdigen Ende und Rhythmus will ich gar nicht erst reden - absoluter Durchhänger!

Jetzt würde ich sehr gerne noch eine Episode besprechen, aber das war es dann auch schon. Der Damenhorror bleibt weit hinter seinen Erwartungen und Möglichkeiten zurück. Für dieses Genre kommt da schlichtweg zu wenig und war eine glatte Enttäuschung. Freunde von Episoden Horror können in die visuelle qualitative BD von den Köchen einen Blick riskieren. Den erfahrenen Horrorkennern sei davon lieber abzuraten, da schlichtweg keine Melodie entsteht und höchstens die Stop Motion zwischen den Episoden für Unterhaltung sorgt - jedoch hätte hier eine attraktive Rahmenstory nicht geschadet. Für mich wird das wohl bei dieser Erstsichtung bleiben, da ich hier keine Pointe funzzt und mich kaum forderte - richtig schwach!

3/10

Sammlung: Die Blu-ray Case von Koch kann ich empfehlen, tolle deutsche Snychro und starke Bildquali. Interviews Specials und das war`s dann auch schon. Mehr braucht es sann auch nicht wirklich.

Montag, 29. Mai 2017

Review: Hired to Kill - 1990

Brian Thompson als Frank Ryan ist Söldner und soll sich als schwuler Modedesigner ausgeben und zusammen mit seinen Model Bunnys u.a. die charismatische Jordana Capra, einen Revolutionsführer aus dem Fängen eines Diktators retten. Es entsteht eine herrliche Trash Sause die sich glatt als das Original von The Expendables outen könnte. Das Konzept der Glorreichen Sieben und die stoisch ulkigen Szenen, bei denen sich der Cast nicht fremdschämen muss und mit voller Wucht die ganze Dämlichkeit des Films entfaltet, erzeugt einen gewaltigen B - Charme. Gerade Hauptbesetzung und B-Star aus City Cobra oder Akte X, Brian Thompson trägt den Trasher auf seinen Schultern. Die kleinen Auftritte von Oliver Reed und George Kennedy schmücke den Film zwar aus, aber tragend sind Brian mit dem Einfühlungsvermögen eines Berggorillas und seinen Bikini Models die kurz darauf zum MG und Handgranaten greift und dem Tyrannen ans Leder wollen.

Grandiose Sets und tolle Stunts sowie geile Pyros lassen diesen B Trash Kracher sehr gut aussehen. Regisseur Nico Mastorakis, der mit seinem Regiedebut aus dem Jahre 1976 mit Den Teuflischen von Mykonos für herrliches kontroverses Kino sorgte, hatte mich bereits 1986 mit seinem Military Slasher The Zero Boys mehr als gut unterhalten.

Fazit: Hired to Kill ist ein Kleinod an Söldner Trash B Movie Ulk, den man sich als Freund von muffigen Videotheken dringend in die Sammlung holen sollte. Geile kitschige Ballereien und souveräne Stuntaction, reichen sich neben den spassigen Auftritt von Muskelmann Brian Thompson, die Klinke in die Hand.  6/10  ofdb

Sammlung: Ich bin mit meiner DVD L.E.26/99 von cmv mehr als zufrieden. Die Bildquali ist ne Wucht. Ebenso gibt es als Bonus ein Interview mit dem Regisseur sowie eine englischer Audiokommentar.


Hired to Kill (1990) von ItsBartman

Review: New Jack City - 1991

Wesley Snipes spielt in diesem frühen 90er Drogen Gangster Film, Nino Brown der in den 80er, mit  Crackhandel in kürzester Zeit zum erfolgreichen Drogenbaron aufgestiegen ist. Ice T agiert als Undercover, der dem Crack Baron im Nacken liegt. Alles totaler überzeichneter Mumpitz und ausufernde Bildästhetik, im Look der später 80er. Sets und Schauspiel isind teils arg drüber, erarbeitet sich jedoch eine eigene Bildsprache und kann sich auch Dank dem Over Acting von Snipes die Spannung erhalten. Ice T ist hingegen wie immer Under Acting. Als Gesamtpacket ist das herrliches Gangster Crack Kino, weit weg von der realen Ghetto Kulisse. Schöner aufgesetzter Crime Flick. 6/10
ofdb

Sonntag, 28. Mai 2017

Review: Ein ausgekochtes Schlitzohr - 1977


Ich kann jetzt echt mir sagen wie oft ich Smokey and the Bandit gesehen habe, aber ich denke es werden locker über 50 Aufführungen gewesen sein. Die Südstaaten Action Komödie von Stuntmen Hal Needham, der hier sein Regiedebut gab, besitzt diesen puristischen Charme eines Films, der fernab von Kritiker und nur für Fans gemacht wurde. Die Dialoge wurden improvisiert und die Energie wurde auf die Stunt Action gelegt - Autoverfolgungsjagten, Autoverfolgungsjagten und dann noch einige Autoverfolgungsjagten erheben den Film in die obere Ränge des klassischen Stuntmen Handwerks.



Hal Needham ist der Mann der als erster den Airbag getestet hat und mich mit seinen tollen Action Komödien durch die 80er brachte - Auf dem Highway ist die Hölle los 1 jnd 2 oder Der rasende Gockel sind Filme die bei auch heute noch punkten - ebenfalls alle mir Burt Reynolds. Smokey and the Bandit hat auch die ganze kulturelbedingte CB Funk Welt nach Europa gebracht. Sehe noch vor mir wie die Funkantennen von den Autos der 80er hervorguckten. Wunderbare Zeiten!!! Ein ausgekochtes Schlitzohr, heisst Speed, Speed und eine tolle Südstaaten Ambiente, die dem Fan ehrlich Handwerkkost bietet. Starke Caraction mit Buddyteam Charme und nem Schuss Romanze. 8/10  - ofdb

Sammlung: Ich hab mir die 40th Anniversy Special Edition geholt mit der zusätzlichen DVD mit der Doku - The Bandit 84min. Hammer Bonus - Für den Burt Reynolds und Hal Needham unverzichtbar!!!

Samstag, 27. Mai 2017

Review: Prometheus - 2012

Obwohl sich die Macher Lindelof und Regisseur Scott immer wieder dazu geäussert haben, dass Prometheus kein Alien Film ist und auch nicht zwingend als Alien Prequel wahr genommen wird, schämt man sich nicht das Alien Universum zu missbrauchen um die Schöpfung der Menschheit zu erklären. Nach dem ich nun den sehnsüchtig erwartenden neuen Scott Film gesehen habe, muss ich sagen, dass er als Alien Prequel absolut nichts taugt. Wer hier Facehugger oder Chestbursters erwartet, wird mit Sicherheit enttäuscht werden. Dafür gibt es glatzköpfige Riesen und Tintenfischmonster und der lieblose Versuch einer Xenomorph (offizieller Ausdruck eines Giger Aliens) Darstellung.


Bereits die Eröffnungsszene mit dem seichten Aufbau, die dann auch die erste langweilige Stunde einleitet, zeigt die Stärken und Schwächen des Films auf. Inhaltlich ist das einfach nur grosser Mist, gähnender Figurenaufbau, die allesamt nicht richtig zusammen passen wollen. Auf Logiklöcher und stumpfsinnige Verhaltensabläufe der Figuren möchte ich erst gar nicht eingehen. Zu lieblos werden die Figuren verdümmlicht und des Öfteren vergessen – ach ja irgendwo wird hier noch Charlize Theron flachgelegt. Trotz Starensemble wirkt dass alles wie Perlen vor die Säue geworfen. Also absolut kein Vergleich zu den herrlichen vorhergegangenen Buddyteams der Alien Saga. Schleppender Aufbau mit stumpfen Glaubens - Dialogen leiten so einiges an Schäferstündchen ein. Zwanghaft versucht Scott hier ein Epos zu schaffen, nur leider vergisst er hier zwischenzeitlich den Zuschauer mit Überraschungsmomenten zu verwöhnen. Inhaltlich geht die Dum Dum Story Line auch auf der Zielgerade unter. Da wird blasphemisch auf der Mythologie des Space Jokes sowie den Deckengemälden und den Kulissen des Alien Schöpfers Giger herum gewichst. Ohne Respekt vor dem Schöpfer wird aus der Legende des Space Jokes ein Glatzköpfiger Konstrukteur mit Helmrüssel. Nach Scotts eigener Aussage, sei das schwierigste des Films gewesen, dass Drehbuch hin zu bekommen. Ich gratuliere, denn das Script mit dem verkackten Finale, das erneut alles Vorausgegangene entmystifiziert, ist so was von misslungen – glatte Enttäuschung.

So nun zur Lobeshymen: Für Scott hat man die legendären Pinewood Studios extra um 25% vergrössert. Hier liegt dann auch die Stärke des Films, denn die riesigen Setting wirken bombastisch. Der Zuschauer verliert sich in gigantischen gut ausgeleuchteten Schauplätzen. Atmosphärisch ist dass ganz grosses Kino. Ein stimmiger Look und solide Kameraspielereien lassen den Film zu einem visuellen Kleinod werden. Mehr positives kann ich als Alien Fan Boy der ersten Stunde nicht dazu sagen, vielleicht noch dieses: Fassbender ist der eigentliche Star des Films und einem geschickten Marketing mit Viral Clips bis zum Erbrechen, ist es zu verdanken, dass man den Film an den Kassen nicht vergessen hat. Aber ob ich jetzt nach dem misslungenen Cliffhanger noch eine Fortsetzung brauche, ist doch eher fraglich?

Sicher eine Augenweide für den Sci Fi Fan, aber sonst war das einfach zu wenig. Da der Trailer bereits das Ende her zeigt und die einzige Actionszene des Films parat hat, lässt man zu früh die Hosen runter. Daher auch in Sachen Dynamik und Rhythmus deutliche Abzüge. Sieht man mal von der Entbindungsszene ab, ist dass eine PG 13 Sci- Fi Ponyhofgeschichte mit grosser Besetzung. ofdb

Nachtrag Zweitsichtung am 27.05 2017

5 Jahre sind ins Land gezogen und nun hab ich die Fortsetzung Alien Covenant gesehen und somit erscheint Prometheus in einem etwas anderen Licht. Der Film hab damals doch etwas zu sehr in die Ecke gedrängt - meine Erwartungen waren schlichtweg zu gross. Prometheus erklärt nicht nur die Entstehung der Menschheit, sondern eben auch die der Aliens. Noomi Repace macht ihre Sache gut und gerade ihre Darstellung von Elizabeth Shaw ist nicht wegzudenken. Ihre Tragödie und der lieblose "Gastauftritt" in Covenant verleiht beiden Film Seele. Getrickst wurde das technisch auf hohem Niveau - der Look des Film sowie die Grundstimmung macht Eindruck. Wenn man ohne die Erwartungen an einen Xenomorph Film herangeht, bekommt man hier auch attraktive Sci Fi Unterhaltung. Prometheus funktioniert bei der Zweitsichtung um Längen besser als 2012 im Kino. 8/10

Review: Lasst uns töten, Companeros - 1970

Die Linksliberale Revoluzzer von San Bernardino kämpfen gegen den Banditen Mongo und den mexikanischen Staat um ihren geliebten Professor und Führer zu befreien. Mittendrin Vasco (Tomas Milian - der Kubaner der einen Mexikaner spielt) und Yodlaf Peterson (Franco Nero - ein Italiener der einen Schweden spielt). Zusammen ergibt das eine putzigen Revolutions Western mit vielen ulkigen Szenen. Mir war das schlichtweg zu viel kaspern! Ich mag eher die tristen und humorlosen Filme von Sergio Corbucci - Django 1966 oder Leichen pflastern seinen Weg 1968.

Da hilft auch der tolle Nebencast mit Dauerkiffer Jack Palance, der jungen schönen und sexy Iris Berben oder dem Erotikstar Karin Schubert nichts. Man treibt der Hauptbesetzung Franco - Milan die Flausen einfach nicht aus.
Der Besitzer des 84er Mediabooks sollte sich hier lieber gleich die deutsche Erstveröffentlichung mit der Comedy Synchro mit Rainer Brandt geben. Hier wurde das fehlende 15minütige Material untertitelt und nachgereicht.

Fazit: Revolutions Makkaroni Western von Corbucci, dem mehr Dramatik nicht geschadet hätte. Auch wenn das dramaturgisch Dank Ulkereien nie wirklich in die Gänge kommt, stimmt die Westernstimmung. Brachiale Sets, aufwendige Action und ne Menge Ballereien und Keilereien runden den Film mit einem erinnerungswürdigen Moriccone Soundtrack ab. 6/10


Sammlung: Das auf 192/333 limitierte MB von 84 mit Cover A schmückt meine Sammlung. Die Bildquali zusammen mit der Super 8 und Comedy Fassung kann sich sehen lassen. Ansonsten leider ohne Doku oder sonstiges braubares Material - dafür stimmt die Optik.

Freitag, 26. Mai 2017

Review: Milano Kaliber 9 - 1971

Nun hab ich den hochgelobten Gangster/Polizieschi Film auch endlich gesehen und muss sagen, dass ich die Lobeshymnen durchuas verstehen kann. Ugo Piazza (Stoisch - Gastone Moschin) kommt nach einem misslungen Überfall bei dem 300000 Scheine verloren gingen und Ugo 3 Jahre absitzen musste, aus dem Kanst. Kaum draussen hat er seinen ehemaligen Cheffe und Mafiaboss Den Amerikaner (Lionel Stander - Der Butler aus Hart aber herzlich) auf dem Buckel und liefert sich mit dessen Bluthund Rocco (Mario Adorf an der Grenze des Over Actings) einen harten Schlagabtausch. Regisseur Fernando Di Leo schafft mit dem ersten Film seiner Trilogie einen bemerkenswerten Genrefilm, der mit improvisierten harschen Realismus und authentischen Milano Kulissen einen fast schon parodistischen harten Film abliefert. 8/10
ofdb


Weitere Tipps:
2. Der Mafiaboss - 1972
3. Der Teufel führt Regie - 1973

Sammlung: In der Sammlung befindet sich die sehenswerte BD/DVD Kombi von Filmart, mit zwei tollen Dokus und scharfer Bildquali. Bin ich sehr zufrieden! Inkl. Deutsche und Kinofassung.



Donnerstag, 25. Mai 2017

Review: Men of War - 1994

Men in War ist SöldnerAction wie er im Buche steht. Machokino das mit harten Szenen und gezielten Splattering einige alte Lundgren Fans verscheuchen könnte. Es zeigt eine tropische Kulisse die von einer Schaar westlicher Söldner eingenommen wird, um die Einheimischen zu verscheuchen. Natürlich politisch und sozial total neben dem Gleis, ignoriert der Film alle Erfüllungen für einen Kinohit. Die Retourkutsche kam dann direkt beim Box Office. Dolph brilliert einmal mehr und parodiert seine schwedische Herkunft . Dem Film sieht man das hohe Budget an und somit kann der Movie aus allen Richtungen strahlen. Wunderschöne Outdoorsets, geile Action, wilde MG Ballereien und einer überzeugenden Söldnereinheit in The Magnificent Seven Manier.

Alles in allem ist es am Ende jedoch nur eine Machoausflug in ein Südseeparadies. Besonders herrvorzuheben ist der Bad Guy und durchgeknallte Söldner gespielt von Trevor Goddard. Der ehemalige englische Profiboxer kriegt nach einem Baywatch Auftritt seine Möglichkeiten, sich in einem Spielfilm zu brillieren. Ganz gut gemacht, besonders das grosse Finale mit Lundgren in einer Höhle ist doch recht anschaulich.

Einen dringenden Eintrag gebührt auch einer weiteren Major supporting Rolle dem Black Star Tommy „Tinny“ Lister. Für ihn schuf das Script einen bestechlichen Filmcharakter den jeder B – Fan gleich ins Herz schliesst. Der Regisseur Perry Lang fabriziert hier eine harten Söldner Actioner mit einem durchhängenden Mittelteil, dem es an Feinschliff fehlt, jedoch den Zuschauer mit Gefühlsduselei und schönen Panoramabildern bei der Stange gehalten wird. Dabei handelt es sich um trödelige romantische Szenarien, die das dünne Script über die Zielgeraden retten wollen. Hätte Perry hier die Fahne nicht reingeholt wäre aus Men of War ein regelrechter brustbeharrter Kracher geworden, den die Fans verdient hätten. Zurecht handelt es sich bei Men of War um den zweitletzten Film von Perry, bevor dieser dann endgültig ins TV Serien Format gewechselt ist.

Schönes wiedersehen mit einer alten Filmliebe der Londonerin Charlotte Lewis, die mich seit Die Suche nach dem goldenen Kind in ihren Bann gezogen hat. Hatte sie damals noch mit ihrer Reizen gegeizt, zeigt sie in MoW ihre Büste.
Als Produzent agierte bei der ganzen Testosteron – Dschungel – Polonaise, Damian Lee der mittverantwortlich war für die meisten Van Damme Film in den Neunziger. - ofdb

Lieblingszitat: „Ich soll Menschen für Vogelscheisse töten?“
Prädikat – Machokino wie man es heute nicht mehr kennt


Sammlung: Platinium Cult Edition (Nr.25) in toller Aufmachung und bester Qualität. Uncut!
7/10

Mittwoch, 24. Mai 2017

Review: Alien - Covenant - 2017

Das Kolonisationsraumschiffs Covenant landet zusammen mit dem Android Walter auf dem Planet der Space Jockeys. Hier treffen sie auf die zuvor gestrandeten restliche Besatzung der Prometheus, den Androiden David. Es kommt zu einem Schlagabtausch der beiden Androiden bei dem der Plot um die Xenomorphen erneut auf der Strecke bleibt. Über Längen ist das eher ein Android Film bei dem Michael Fassbender alles an die Wand spielt - sogar sich selbst in der Doppelrolle - der Rest des Cast kackt hier mächtig ab. Sogar Ripley Ersatz und erster Offizier der Covenant in Form von Katherine Boyer Waterston wird zu einem Totalausfall. Durchs Band hat man beim Casting mächtig ins Klo gegriffen - nur Demián Bichir aus der TV Serie The Bridge  konnte bei mir punktet. Fassbenders Präsenz ist zu mächtig und lässt einfach alles neben sich alt aussehen - selbst den Xenomorph.

Dienstag, 23. Mai 2017

Review: Spy - 2015

Ansonsten hab ich es nicht so mit überbesetzten Mainstream Komödien, aber hier hab ich gerne ein Ausnahme gemacht. Die Edelbesetzung macht das sehr gut und agiert am Rande des Over Acting, gerade Statham mit seinem Fingerzeig war doch ziemlich drüber. Aber man hat es halt schwer, wenn man seine Arbeitskollegen an die Wand spielen muss - edles Schaulaufen! Die meisten Gags sind wuchtig und sitzen. McCarthy ist ein Comedy Schwergewicht trägt den Film aber nicht ganz auf ihren Schulter- die starke Nebenbesetzung reist es raus. Sie meldet sich als Susan Cooper freiwillig, um ganz im 007 Style, den Verkauf einer Riesenbombe zu verhindern. Das macht sie dann auch ganz gut und wächst über sich hinaus. Der Humor ist teils unter der Gürtellinie und weisst einige starke Dialoge auf. Der spätere Ghostbusters Regisseur Paul Feig macht das mit seiner Agenten Parodie schon richtig gut. Jetzt hätte ich Lust auf Taffe Mädels - 2013 8/10 ofdb

Montag, 22. Mai 2017

Review: Exists - 2014

Regisseur Eduardo Sánchez hat bereits einige starke Found Footage Beiträge geleistet - Blair Witch Project und Lovely Molly seien kurz erwähnt. Die Macher beherrschen ihr Handwerk und zeigen auch hier einen soliden Wackelkamera Beitrag. Einige Nasen machen einen Wochenendausflug im Wald und treffen hier rein zufällig auf einen wütenden Bigfoot, der ihnen ordentlich was vor den Latz knallt. Der Film besitzt eine spannenden Dynamik und setzt das Genre fort. Den Wald hätte ich mir jetzt etwas gruseliger gewünscht, aber der handgemachte Bigfoot macht es am Ende weg. Der Film kommt praktisch ohne Blutgehalt aus. Somit nur dem Grusel und POV Fan zu empfehlen. 6/10 ofdb

Review: Almost Human - 2013

Ein Kerl wierd von Ausserirdischen entführt und kommt nach 2 Jahren in sein Kaff zurück um eine neue Menschheit zugründen. Dabei hinterlässt er eine Blutspur aus tollen handgemachten Splatter. Das Regiedebut von Joe Begos schafft den Spagat vom klassischen Alien Entführungs Plot zum Horror Splatter im Stil der Köperfresser Geschichte. Lineare Spannung und eine latente Bedrohung will zwar nicht recht aufkommen, weil kaum Sympathieträger entstehen, jedoch entstehen ein wzei kribbelige Momente, die hier den Pulsschlag etwas erhöhen. Ich war mit der kleinen Produktion und dem recht blutigen Härtegrad recht gut zufrieden. Horror Sci Fi Splatter der unterhält! 7/10 ofdb

Musik: Ilinca & Alex Florea - Yodel it!



Ilinca & Alex Florea waren mit Yodel it, der rumänische Beitrag zu den Eurotrompeten Spielen 2017. Geiler musikalischer Angriff, der sich tief in die Gehörgänge gräbt um sich dann dort eine Nest anzulegen und den Infizierten, mit lebenslänglich Konsequenzen zu bestraffen. Trash Pur...aber Ilinca ist ne sexy Jodlerin!

Sonntag, 21. Mai 2017

Review: Ong Bak - 2003

Endlich gibt es nach fast 15 Jahren eine deutsche Uncut von Splendid. Die Quali und der Härtegrad geht bei diesem Martial Art Movie, mit Kultpotential in Ordnung. Ong Bak wir praktisch zu einer One Man Tony Jaa Show, der bei den beiden Fortsetzungen aus dem Jahre 2008 und 2010 gleich selber Regie führte. Hier stimmt der Look und die teils raue Thailand Kulisse. Auch wenn der Plot wie üblich etwas zu emotional geschwängert daher kommt, reisst es die Martial Art raus. Top Fights mit witzigen Gegner die Tony an die Wäsche wollen, währen der einen gestohlenen Buddha Kopf für sein Dorf wiederfinden muss. Tony ist ein grottiger Schauspieler, dafür macht er uns hier das Zirkuspferd und unterhält die Action Fangemeinschaft bestens. Auch wenn man am Ende die Knüppeleien satt hat, muss man hier das Stuntteam loben.

Kommt Zeit und Geld, wird wohl dann auch der zweite Teil seinen Weg in meinen Player finden, da ich mit dieser Tony Jaa Premiere recht zufrieden war. Alles handgemachte Actiokost aus Thailand - sieht man heute auch nicht mehr allzu oft. 8/10 ofdb

Musik: Helicopter Girl - It Doesn't Get Much Better Than This

Samstag, 20. Mai 2017

Röyksopp Ft. Tanita Tikaram - Here She Comes Again/Twist In My Sobriety

Review: V for Vandetta - 2005

Nicht umsonst hat Autor Alan Moore seinen Namen im Zusammenhang mit dieser Comic Verfilmung verboten, denn V ist alles andere als rund. Sicherlich intelligent und souverän getextet, wirkt das für eine Mainstream Produktion pseudo anspruchsvoll. Aber der Verlauf ist ziemlich sperrig und verliert sich immer wieder an Emotionen die sich schlichtweg im Film verlieren und am Ende gegen die Wand gefahren werden - Liebesgeschichte! Optisch ist der Wacholski Brother (Matrix) Film sicherlich toll gemacht - wurde ja in den Babelsberger Filmstudios gedreht, da London schlichtweg zu teuer war! Das stört jetzt nicht wirklich und verleiht der ganzen Parade einen grotesken Unterton. Hinzu kommen die 2Studen und 10 Minuten, die eindeutig nach Straffung schreit.

Anarchie Mainstream dem es an Schmackes fehlt und der die politisches Provokation fehlt. Ich fühlte da jetzt nie eine Bedrohung des Regimes, da hier schlichtweg zu wenig Script aufgebaut wurde - man fokusiert hier halt V und inszeniert Portman und ihr dramatisches Schauspiel. Wird auch nach der Zweitsichtung nicht besser und unter Kult versteh ich was anderes! 6/10 ofdb

Tami Lynn - I'm Gonna Run Away From You

Donnerstag, 18. Mai 2017

Review: Battle Royale - 2000

Der japanische Kultfilm kam diese Jahr vom deutschen Index. Die positiven Kritiken sind durchaus gerechtfertigt. Mir hat der Inhalt um das Game, in dem Schüler sich gegenseitig platt machen müssen, bis nur noch eine Nase überlebt, recht gut getan. Der Film hat einen tollen Rhythmus, ist nicht vorhersehbar und obendrein mit einem recht guten Splatter ausgestattet. Sicher keine Schlachtplatte, aber dafür funktionieren die Schocks. Der Cast ist mit meinem Lieblingsjapaner besetzt - Takeshi Kitano als Bîto Takeshi. Regisseur Kinji Fukasaku ist leider nach Fertigstellung von Battle Royale im Jahre 2003 im Alter von 72 verstorben. Battle Royale ist unumstritten kultverdächtig. 8/10

ofdb

Montag, 15. Mai 2017

Warteliste

Stehen noch auf dem Speisseplan

Die Narbenhand
Die rote Schlinge
DIARY OF A PORN STAR

Review: Bandolero - 1968

Raquel Welch in ihrem ersten Western, Dean Martin mit Dauerkater und James Stewart mit übertriebenem Method Acting. Es will sich auf Biegen und Brechen kein Symathitäger herausfiltern. Da hat George Kennedy als einziger Biss und dient als Rückhalt. Der Inhalt um die Flucht der Bishop Gang, könnte kaum zäher und erbärmlicher erzählt werden. Lähmende Dialoge und das Flattieren um Maria (Welch)zerren an den Nerven und so kommt es bei diesem actionarmen US Western mit schöne texanischen Outdoor Sets, zu keiner Spannung. Fast schon ein Flopp. Da rettet der Over Acting Stuntman von Dino das Finale mit unfreiwilligen Luftlochschlägereien den Film. Über Strecken schafft es der Film doch wirklich ohne Handlung auszukommen. 3/10 ofdb


Review: Assault on Wall Street - 2012

Dominic Purcell seh ich immer gern und Uwe Boll hab ich seit Rampage eh auf dem Radar. Hier verzettelt er sich in einem Drama um Jim dessen Ersparnisse beim Finanz Crash flöten gehen - er verliert einfach alles und will es der Upperclass in einem Massacre an der Wall Street heimzahlen. Kein Vergleich zum Härtegrad von Rampage! Uwe Boll konzentriert sich hier auf das Dramaelement und somit geht die Spannung a bissl unter! War mir über Strecken jedoch  zu viel Tränendrüsen Element. War am Ende aber dann doch froh den Film gesehen zu haben, auch wenn ich da drei Anläufe gebraucht habe. Ansonsten erneut ein solider Boll Film mit politischen anarchistischen Attitüden, die aufwühlen und den Zuschauer an den Eiern packen. 5/10 ofdb

Samstag, 13. Mai 2017

Die Insel - 2005

Fand ich bei der Zweitsichtung zu Beginn etwas langatmig. Geht auch ziemlich lange bis die typische Michael Bay Action losgeht. Dafür stimmt dann danach auch das Tempo. Starke Effekthascherei die kurzweilige Unterhaltung versprüht. Leider werden Lösungen und Geheimnisse zu früh gelüftet und eutralisiert somit leider das Überraschungsmoment. Fand ich jetzt aber auch nicht schlimm, da der Cast und Action im Fokus stehen! 7/10 ofdb

Mittwoch, 3. Mai 2017

Review: Die Farm - 2012

Originaltitel: Deer Crossing
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: Christian Grillo

Darsteller: Christopher Mann
Laura L. Cottrel
K.J. Linhein
Ernie Hudson
Doug Bradley
Tom Detrik
Carmela Hayslett






Review: Berkshire County - 2014



Kylie Winters ist von der Sohle bis zu den Haarspitzen ein Opfer. Die etwas introvertierte Studentin verkleidet sich bei einer Halloween Party als Rotkäppchen und trifft hier auf ihren Collegeschwarm Marcus. Jener, zollt als Alphatier allen Attitüden sein Tribut. Die schüchterne Kylie lässt sich von Marcus in der Küche zu einem Blowjob überreden. Obwohl das niedliche Rotkäppchen nicht auf Oralsex steht und sich zu Beginn weigert, seine Penis zulutschen, gibt sie sich dem Wolf schliesslich doch hin. Als Debütantin macht sie das auch ganz ordentlich und wird von Marcus und seinen Kumpels dabei gefilmt. Schnell landet das Homevideo im Web und Kylie wird über Nacht, unfreiwillig zur Blow Queen. In der Schule gemobbt und von der Tussie Bitch und Ex von Marcus, körperlich angegangen, verlässt sie die Schule und übernimmt für die Halloween Nacht in einem Landhaus den Job als Babysitter.

Kaum sind die Zwerge im Bett, droht auch schon Gefahr. Als Schweine verkleidet wird die Babysitterin von zwei Männern und einem Kind drangsaliert. In die Enge getrieben, muss sie sich entscheiden. Will sie Opfer bleiben oder will sie zu einer taffen Bitch werden, die den Schweinen an den Speck will?

Berkshire County ist Home Invasion Independet aus Kanada, bei dem sich der Terror leider viel zu früh nach draussen verlagert. Da leider sehr wenig explizite Gewalt sichtbar wird, werden die Schweinemasken der Schergen zum einzigen visuellen Höhepunkt. Zuviel Gewalt läuft hier im Off ab und wenn dann schon mal das Messer gezückt wird, ist es dermassen technisch schlecht ausgeleuchtet, dass kaum was zu sehen ist. Die Kills werden für einen Gewaltfilm auf kleiner Flamme gekocht!

Sicherlich kann sich das Regiedebut von Audrey Cummings sehen lassen. Dafür sprechen viele Faktoren: Gerade der Ansatz wie aus den Opfern, Handlungstäter werden ist sehr gut gelungen. Kylie Winters wird gezwungen zu agieren und sich gegen die Schweine zur Wehr zusetzten. Auf der anderen Seite stehen die Schweine (die ja immer die Opfer sind) als Antrieb um sich den Mensch zu holen und ihn wie totes Fleisch zu behandeln. Diese Symbolik funktioniert bestens. Auch die Entwicklung vom Home Invasion Terrorkino zum eher klassischen Horrorelement funktioniert.
Handwerklich und kameratechnisch gibt es auch nichts auszusetzten. Alles wurde hier fachgerecht konstruiert und positioniert. Leider fehlt es an den wichtigen Stellen an Licht um gerade die handgemachten Effekte besser in Szene zu setzten. Hier versiebt es Brekshire County, wie viele andere Horroranwärter. Der Cast fokussiert Alysa King. Die selbsternannte Sängerin, Poetin, Schauspielerin und General Handywoman ist einer Idealbesetzung – frisch und unverbraucht spielt sie die wandlungsfähige Kylie Winters, in einem Film der das Genre sicherlich nicht neu erfindet, aber durchaus sehenswert bleibt.

Fazit: Kanadisches Home Invasion Indie Spotlight, dem es an Mut und Möglichkeiten fehlt mehr explizite Gewalt zu zeigen. Dieses Manko lässt ein eigentlich guter Genrebeitrag ziemlich ungefährlich wirken.

6/10

Zoo 1-3

Die Romanvorlage stammt von „Alex Cross“ Autor James Patterson. Einzig die Tier Thematik und die späteren Hybriden Elemente, haben mich z...