Sonntag, 30. Juli 2017

Review: The Greasy Strangler - 2016

Los Angeles - Der Bratfett Killer zieht seine Runden durch die Nächte und sucht nach Opfern. Mittendrin Big Ronnie und Sohn Big Brayden, die sich mit Disco Touristen Touren durchs Leben mogeln. Als dann eines Tages die attraktive Janet in ihr Leben trifft, wird alles anders....

Regisseur Jim Hosking kannte ich bislang nur von dem Kurzfilm aus der ABCs of Death 2 Reihe. Mit The Greasy Strangler liefert er nun einen Spielfilm ab, der die Lager sicherlich spalten wird. Der Bratfett-Killer heisst: Flacher Humor, unattraktive Charaktere, keine Pointen und wiederholende One Liner wie „Bullshit Artist“ oder „Hootie Tootie Disco Cutie“ können  schnell einen Nervfaktor erzeugen.



Wer auf Helge Schneider steht und sich mit einigen überschaubaren comicmässigen Splatter Effekten und Furzwitzen zufrieden gibt, der wird hier bestens bedient. Das Score das aus einem einzigen Loop aufgebaut ist, drückt der ganzen hässlichen Nacktheit mit Penisprothesen einen weiteren Stempel auf.

Sicherlich ist das schräges und unverbrauchtes Kino, aber in Sachen Kreativität überschlägt man sich hier nicht. Denn ein schlechter Gag wird nicht besser indem, man ihn wiederholt. Elijah Wood dient als Produzent und sorgt sicherlich für den hochstehenden Look. Gerade das Set in dem alten Haus aus dem Jahre 1900 ist eine Wucht - alles sehr muffig und fettig. Ebenso der charismatische Cast macht Spass und ist sich auch nicht zu Schade sich hier die Blösse zu geben.

Man kann dem Bratfett-Killer sicherlich einiges unterstellen, aber auch wenn kaum eine Pointe sitzt und am Ende das Script keinen wirklichen Plan besitzt und keiner wirklichen Handlung folgt, kann man sich der Aura des Films nicht entziehen. Das Gesehene macht Spass und ist mit seiner Eigenartigkeit ein willkommener Gast in meiner Filmsammlung. Ich hab den Bratfett Mörder in mein Herz geschlossen. Schon wenn man bedenkt, wie schwierig es ist, mit fettigen Fingern jemanden zu würgen, kann man sich vorstellen, das Greasy Strangler ein wirklich schräges und teils groteskes Werk an Unterhaltung bietet.

Wer auf kontroverse Comedy Filmstücke steht und gerne fernab der 08:15 Produktionen fischt, wird mit diesem fettigen Film Bastard bestens bedient.

7/10

Sammlung: Die Amaray von Tiberius mit einem klitzekleinen Making of. Für eine BD in diesem Preissegment und einen angehenden Kultfilm ist das schlichtweg zu wenig - Sorry!

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