Montag, 7. August 2017

Review: Assassin's Creed - 2016

Ich bin kein Zocker und daher kann ich nicht sagen, ob das Videospiel würdevoll adaptiert wurde. Klar ist jedoch das man den Animus verändert hat. Aus dem Stuhl, der den Assassin durch die Zeit wirbelt, hat man eine technoiden Tentakelarm gemacht, der am Rücken des Killers befestigt wurde. Hinzu kommt, dass ich mich in diesem Fantasy Genre auch nicht wirklich zuhause fühle, aber irgendwie hat mich die Assassin Materie immer gereizt und somit hab ich mir die 115 Minuten einverleibt. Der Sunscreen Look des spanischen 15 Jahrhunderts verleiht der ganzen Actionparade einen schönen erdigen warmen Naturton, der sich mit dem kalten sterilen Look der Gegenwart Szenen eine angenehme Abwechslung bietet.





Durch Original Drehorte in Malta, erzeugt das Ganze einen greifbare Authentizität und distanziert sich somit von herkömmlichen Fantasy Zeug. Über die Besetzung gibt es nicht viel zusagen. Fassbender und Regisseur Justin Kurzel, haben bereits bei Macbeth zusammen gearbeitet. Diesmal produziert Fassbender den Film gleich selbst mit - alles Top besetzt!

Assassin's Creed ist kein grosser Wurf, aber für die Creed Fanbase sicherlich eine Bereicherung. Auch wenn dass Gesamtpacket nicht wirklich im Flow ist und auf keine erwähnungswerte Lichtblicke zurück greifen kann, bleibt Assassin's Creed  eine nette Unterhaltung ohne Kultanspruch. Aufwendig und liebevoll gemacht, entwickelt die Story leider  zu wenig Bindung. Dadurch wird der Film zu einem etwas belangloses Unternehmen, den Zuschauer zu unterhalten. Alles auf den Punkt fotografiert und choreographiert, bleibt da leider wenig Platz für Überraschungen.

Was erwartet den Zuschauer? Eine aufwendige Konsolenverfilmung im Look eines Kostüm Actioners, dem durch das Zeitepochen geswitche etwas der Rhythmus abhanden kommt. Alles sehr berechnend und ohne grössere kitschige Bindung, erzeugt der Film eine emotionale Kälte die sich gekonnt eine Aura um die Assassin's Creed/Templer Basics bildet - stark. Ich wurde recht gut unterhalten - nicht mehr und weniger.

6/10


Sammlung: Da das Steelbook praktisch gleich teuer war wie die Amaray, hab ich natürlich zu dem limitierten Stahlbuch mit Prägedruck gegriffen. Das Artwork ist schön aber keine Granate! Leider verfügt der Film aus mir unverständlichen Gründen, über keine Forced Subs: Das bedeutet, dass man mit den ganzen spanischen Szenen (und davon gibt es nicht wenige) immer wieder die deutschen Untertitel zuschalten muss. Auch das Intro und die Erklärung bleibt somit für den deutschen Fan stumm. Das ist für diesen Preis von 28.00 Fr.- äusserst ärgerlich. Sowas sollte es auf dem heutigen Markt nicht mehr geben. Die BD verfügt über eine moderate Bild und Tonspur sowie jede Menge tolle Making Ofs und Hintergrundmaterial - diese sind allerdings subbed forced! ?????












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