Montag, 26. Februar 2018

Review: American Assassin - 2017

Mitch Rapp muss auf Ibiza mit ansehen wie seine Verlobte von Terroristen erschossen wird. Er schwört sich Rache und infiltriert alleine eine Terrorzelle, um den bösen Muselman kalt zu machen. Die CIA wird auf Mitch aufmerksam und versucht ihn zu rekrutieren. Unter der Fuchtel von Ausbildner Stan Hurley durchläuft Mitch ein Training. Kurz darauf wird er für einen Uran Diebstahl aufgeboten und trifft auf einen alten Widersacher von Hurley. Jener hat nichts geringeres im Sinn, als eine Atombombe zu zünden....








American Assassin erzählt die Entstehung und Vorgeschichte von Mitch Rapp aus den Vince Flynn Büchern und liefert einen tollen Auftakt für ein neues Franchise. Allerdings nicht ganz so drüber, wie Jack Reacher, James Bourne oder die Mutter aller Agenten James Bond - abgesehen von dem Finale, das war dann echt zu viel. Vince Flynn`s Frau und Erbin, begleitetet den Werdeprozess des Films, damit das Andenken ihres verstorbenen Mannes in Ehren weitergeführt wurde. Das Ergebnis ist eine kalte und etwas distanzierte Agentenkiste, mit vielen verschiedenen aufregenden Schauplätzen.

Die Stunt Action ist jetzt keine Wucht und kann mit seinen starken Artverwandten nicht mithalten. Die CGI Shootouts sind nett anzugucken bilden jedoch abgesehen von einer Folterszene die Höhepunkte als expliziten Härtegrad. Man konzentriert sich lieber auf die Natürlichkeit der Figuren und das beherrscht der Film, dank seinem Cast ganz gut. Der 26jährige Maze Runner Star Dylan O'Brien, gibt den fast schon jugendlichen Micth Rapp und macht seine Sache ganz gut, obwohl sein schlichtes Wesen, den Film nicht alleine tragen kann. Michael Keaton als Ausbildern und Drill Master ist eine Wucht, besitzt jedoch zu wenig Screentime. Der Rest sind Lückenfüller zwischen den emotionalen Rachegelüsten der Hauptfigur und dem Over the Top Finale mit schlappen CGI.


Fazit: Der Film von Michael Cuesta, besitzt jetzt nicht die grösste Kinopräsenz, dafür fehlt ihm schlichtweg die hochgekurbelte Action. Das CGI Finale und der restliche Casual Look sieht zu Haue auf der Mattscheibe weitaus respektabler aus. Auch wenn die Hauptbesetzung etwas in den Seilen hängt, wurde ein recht gut konstruierter und choreographierter Agenten Action erschaffen.

6/10


Sammlung: BD Amaray von studiocanal mit viel Hintergrundinfos. Bin da zufrieden und brauche bei dieser Art von Filmen kein Steelbook. 7/10




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