Montag, 19. Februar 2018

Serien Review: American Horror Story 6: Roanoke

Das junge Ehepaar Matt und Shelby Miller verarbeiten den Verlust ihres ungeborenen Kindes und kaufen sich in Roanoke Island, North Carolina ein Haus. Bald schon werden sie von paranormalen Aktivitäten, in Form von den verstorben ehemaligen Bewohnern drangsaliert. Es kommt jedoch noch schlimmer als einstmalige Siedler angeführt von „Der Metzgerin“, ihren Besitz zurück fordern. Wenige Nächte im Jahr, beim Blutmond haben sie Macht zu töten. Als wäre dies nicht bereits genug, für das Ehepaar, werden sie noch von den örtlichen Rednecks terrorisiert.







Die ersten 5 Episoden werden als Dokumentation aus der Sicht von Matt und Shelby Miller erzählt. Ihre tragische Geschichte wird für das TV adaptiert und von Schauspielern für das Publikum inszeniert. Nach dem gigantischen Erfolg von My Roanoke Nightmare, die inzwischen zur Kultserie herangewachsen ist, entscheiden sich die Macher zu einer Fortsetzung, unter dem Titel Return to Roanoke: Three Days in Hell. Hier sollen die echten Beteiligten zusammen mit den Schauspielern, eine Mockumentary starten. Es ist jedoch erneut Blutmond und die Metzgerin wetzt bereits ihre Axt...
Bei den letzten beiden Episoden handelt es sich dann um eine Found Footage Darstellung, die bei dem Publikum gegenwärtig hoch im Kurs ist.

Abgesehen von Staffel 3, bin ich ein grosser Fan von AHS. Season 5, gehört mit zum Besten, was das Horrorserien Genre in den letzten Jahren herausgebracht hat. Auch Season 6, die im Look eines Dokumentation umgesetzt wurde und am Ende zu einer Found Footage Parade wird, ist gekonnt umgesetzt. Das Script ist gigantisch und wirk erfrischend dreidimensional und legt alle Figuren und losen Enden, beim Final zusammen und rundet somit das Geschehen gekonnt ab. Hier gilt mein ganzer Respekt, denn es ist äusserst schwierig soviel Figuren und die etlichen Sublines miteinender zu verbinden. Was bei den vorangegangenen Staffeln, bereits gekonnt inszeniert wurde, wird hier noch weiter perfektioniert.

Neben dem beeindruckenden Geschichtenknäuel, besticht natürlich der Cast der Ryan Murphy Anthologieserie, ein Gesicht gibt. Die meisten Darsteller sind erneut dabei und werden mit Cuba Gooding Jr. ergänzt. Ich mag das wechselhafte und variable Schauspiel der Darsteller. Erneut läuft Sarah Paulson zur Höchstform auf. Evan Peters kommt diesmal leider etwas zu kurz - Schade! Die Grundstimmung sowie die ländlichen Schauplätze und das Haus wurden bestens inszeniert und erschaffen ein tolle Basis. Der Härtegrad liegt erneut ganz Oben und zeigt einiges an Schweinereien. Der Horror Fan und Freunde der härteren Gangart werden hier bestens bedient. Die FX sind vorwiegend handgemacht und auf den Punkt choreographiert. Auch die zur Zeit angesagten Blitz Kills dürfen bei dieser Serie nicht fehlen und erzeugen somit einiges an Überraschungen. Den schnippischen Humor in Form des Selbstzynismus ist das blutige Sahnehäubchen, dieser gelungen Staffel.


Fazit: Roanoke ist erneut eine souveräne und inhaltlich gekonnt inszenierte abwechslungsreiche Staffel der AHS Reihe. Der Cast dient als Eyecatcher und die derben Kills und der Gruselfaktor lassen diese Hommage an das Found Footage Kino und das Mockuemntary TV richtig gut aussehen. Stark!

8/10

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