Sonntag, 22. April 2018

Review: Justice League - 2017


Wayne (Ben Affleck) alias Batman hat wieder Vertrauen in die Menschheit – auch dank Superman (Henry Cavill), der im Kampf gegen das Monster Doomsday wahre Selbstlosigkeit bewies und sich opferte. Als sich das mächtige außerweltliche Wesen Steppenwolf (Ciarán Hinds) mit einer Armee Paradämonen anschickt, die Erde zu überfallen, wendet sich Batman an Diana Prince (Gal Gadot), besser bekannt unter dem Namen Wonder Woman, die gegen Doomsday eindrucksvoll zeigte, was sie kann. Gemeinsam rekrutieren sie ein Team von Superhelden, bestehend aus den Metamenschen, auf die die beiden bereits aufmerksam geworden sind: Aquaman (Jason Momoa), Cyborg (Ray Fisher) und The Flash (Ezra Miller) verbünden sich mit Batman und Wonder Woman, aber der Angriff auf die Erde scheint dennoch nicht mehr zu verhindern sein… - Offizielle Inhaltsangabe





Nachdem ich Batman v Superman - Dawn of Justice, als an sich entbehrlich empfunden hatte, ging ich ohne Erwartungen an Justice League, von den beiden Superhelden Kultregisseuren Zack Snyder und Joss Whedon ran. Zack Snyder ist bekannt für seinen technischen Feinschliff und Joss Whedon kann durchaus zu einem der grössten Geschichtenerzähler des modernen fantastischen Kinos gezählt werden. JL ist allerdings ein ungewolltes Regiekonstrukt, da Snyder nach einem persönlichen Schicksalsschlag (Suizid seiner 20jährigen Tochter) das Projekt verliess und die Fackel an Whedon übergab. Justice League macht auf dem Papier (damit meine ich nicht die Comics) leider kaum was her und kommt äusserst schmal daher. Auf die Origin und den Background der neuen Charaktere wird vorwiegend verzichtet, was den Film natürlich viel an Tempo verleiht und dem Nerd den xten Aufguss eines Origin erspart - Neueinsteiger (wenn es denn solche gibt), könnten etwas zu kurz kommen).

Auch wenn das wenig bis gar keinen Tiefe entwickelt und nur der trivialen Unterhaltung dient, macht das Spass und besitzt einen genialen Rhythmus und gelungen One Linern. Es ist schon ein kleines Kunstwerk, aus so wenig Plot, dann noch Sympathieträger zu erschaffen. Aber dem Regieduo ist dies besten gelungen und gerade Flash oder Aquaman werden äusserst reizvoll konstruiert und schreien förmlich nach einem Soloauftritt - Aquaman wird dann wohl am 20. Dezember die Lichtspielhäuser beglücken.

Technisch ist das auf dem höchsten Standart und nütz die ihm zur Zeit zur Verfügung stehende Mittel - die Rechner glühen zur Höchstleistung auf. Aus den vielen mauen CGI aus Wonder Woman hat man gelernt und setzt auf akkuraten Indoor Action - alles wirkt herrlich düster und klaustrophobisch. Gerade die Wespenvicher von Steppenwolf haben es mir angetan. Allerdings hätte der Bösewicht ruhig noch etwas fieser rüber kommen können.

Fazit: Ein gelungener, rasanter und inhaltlich schnörkelloser Superhdelden Movie, der einzig der schnellen Unterhaltung dient und einiges an Sympathieträgern konstruiert. Tolle Tricksereien und Superhelden Kloppereien, runden den Actioner gekonnt ab. Ein Film der Laune macht und durchgehen ohne Einbruch unterhält und evtl. als Puzzle für ein Gesamtbild durchaus sein Wichtigkeit besitzt - und jetzt will ich eine Flash Solofilm!!!!

8/10



Sammlung: Solche Tricksereien will ich auf dem höchsten Datenträger geniessen und somit habe ich zur 4K gegriffen. Mächtige Optik, die Spass macht. Die vielen Extras befinden, sich jedoch auf der dazuliegenden BD. 8/10







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