Mittwoch, 11. April 2018

Serien: Mindhunter 1

Quantico - 1979 - Der Düsterregisseur David Fincher widmet sich nach Seven (1995) und Zodiac (2007), erneut dem Serienkiller Genre. Leider kommt die Aufarbeitung der Entstehung des Profiling sowie der angewandten Serienkiller Erkennung, gut um 20 Jahre zu spät. Serienkiller hatten in den 90er Jahren ihren Zenit erreicht und können heute im Zeitalter von Serien wie CSI, kaum noch für Furore sorgen. In einem Zeitalter in dem jeder Prolet, Figuren wie Dahmer oder Bundy kennt und weiss das jeder Serienkiller ein Pyromane oder Bettnässer war, braucht es kaum noch eine TV Serie, die einschläfernd und akribisch die Entstehung dieses Berufes inszeniert oder sich Einblicke in die Psyche der Täter verschafft.






Jonathan Groff wurde als Hauptfigur Holden Ford besetzt, ihm zur Seite steht Holt McCallany (Fight Club, Jack Reacher 2), sowie Anna Torv aus Fringe. Zusammen sollen sie die ersten Schritte des Profiling und den Begriff Serienmörder prägen. Es entsteht eine Art Grundkurs, bei dem die Täter Analyse in den späten 70er noch in den Kinderschuhen stand. Die ist jedoch unter der Regie von David Fincher und der Geldgeberin Charlize Theron, ziemlich lahm und langweilig inszeniert. Es wird auf den Retro Look gesetzt und kaum Thrill und Spannung aufgebaut. Ich frag mich am Ende, was man mit der Serie überhaupt bezwecken wollte? Denn was will man hier dem Zuschauer bieten? Eine Serie die keine Spannung erzeugt und in der die Qualmerei von Holt McCallany der Höhepunkt bildet.

Ich brauch da keine Fortsetzung. Erneut eine Netflix Serie die sich selber abfeiert.

4/10







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