Sonntag, 13. Mai 2018

Serien: The Alienist


1896 New York, steht am Rande der Entwicklung zur grössten wirtschaftlichen Stadt der Welt zu werden. Als ein Serienkiller durch die Strassen streift und Knabehuren abschlachtet, versucht Dr. Laszlo Kreizler (Daniel Brühl) mittels Psychologie, den Täter zu finden. Zur Seite steht ihm Zeitungs-Illustrator John Moore (Luke Evans). Zusammen dringen sich neben der Mordaufaufklärung, jedoch immer tiefer in die Polizei Korruption ein....




Ist ja schon Jahre her, als ich Caleb Carr`s Roman - Die Einkreisung gelesen habe. Ich liebe Pflastersteinfilme mit der mythologischen Grundstimmung, der Jack the Ripper Dramaturgie. Hier störte mich jedoch der Bruch im letzten Drittel, bei dem der Film sich des Westernelemtes bedient und irgendwo am Ende noch einen Killer bzw. Auflösung aus dem Hut zaubert. Beim Film verhält es sich genauso. Jedoch passt hier Cast und Interieur und der ganze Pflasterstein Look. Die atmosphärische Düsternis, wirkt äusserst bedrohlich und lebt von seiner geheimnisvollen geschwängerten Depression. Die 10teilige Serie ist hochstehend produziert und erschafft eine glaubwürdige Optik in der man ich in dem Jahre 1896 wiedefindet.

Fazit: Daniel Brühl, Luke Evans und Dakota Fanning, bilden ein homogenes Dreigestirn. Ich fand das alles sehr gekonnt inszeniert und aufwendig gestaltet. Wer sich nicht an diesem Westernstilbruch stört, bekommt eine starke und derbes Kriminalstück geboten, dem es  nicht an explizitem Härtegrad fehlt, aber auch gekonnt mit anspruchsvollen Dialogen ein angenehmes Pendat erschafft.

7/10
serien2



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