Sonntag, 26. August 2018

Comander Firefox - 1974


Der Ex-CIA-Agent James Paterson ist Commander der Spezialeinheit Firefox. Sein Auftrag: Wiederbeschaffung von 3 Millionen Dollar eines Bankraubs in Chicago, die ein Gangstersyndikat zum Menschen- und Rauschgifthandel auf den Philippinen braucht. Auch Sing, ein Interpol-Agent und der vom Dienst suspendierte Detektiv Varkas wollen die verbrecherische Organisation auffliegen lassen. Die Spur führt zu Don Beningo Zapanta, einem Geschäftsmann und ehemaligen Politiker, der dem Syndikat als Strohmann für seine illegalen Geschäfte dient. Patersons Kampftruppe wird in erbitterte Kämpfe über den Dächern und in den Spielhöllen Chinatowns verwickelt. Das von Profikillern bewachte Versteck der Organisation wird zum Schauplatz tödlicher Kämpfe!

Offizielle Inhaltsangabe



Christopher Mitchum, Sohn des legendären Robert Mitchum gibt sich in diesem No Budget Actioner aus Manila die Ehre. Die äusserst verwirrende Story, bei dem sich man nach und nach das Figurenkarussell asu den Augen verliert und der Zuschauer nicht mehr weiss, wer jetzt mit wem und gegen wenn und warum die Fäuste schwingt, bildet den inhaltlichen Kaugummi, der die Actionszenen zusammen hält. Jene setzt sich aus ulkige Kanu Verfolgung oder Kutschenrennen durch die Altstadt, sowie den herkömmlichen Luftlochschlägereien zusammen. Alles ganz nett und ulkig inszeniert, vermag die Action das schläfrige Schauspiel des stoischen Mitchum nicht zu überdecken.

Zwischendurch wird dann noch etwas mit nackter Haut gelockt und kurzzeitig eine Dirty Picture Stimmung eingefangen, die jedoch schon kurz darauf, durch die nächste langweilige Dialogszene an die Wand gefahren wird.

Fazit: Trasher aus einer Zeit, als man Dope noch Rauschgift nannte und ein Bordell noch ein Puff  war. Mittendrin das gleichgültige Schauspiel des Mitchum Sprösslings. Einzig die wenige und krude Action wirk ansatzweise ansehnlich, wurde jedoch durch einen dilettantischen Editor kläglich in den Sand gesetzt. Nur 70er B-Movie Fetischisten und Kollegen von Opas Filmkisten zu empfehlen.

3/10

Sammlung: Die WMM55 DVD - BB195 besitzt die Neufassung mit Original Kinobild Format mit 73min. Leider ist die Qualität äusserst bescheiden ausgefallen. Total unscharf und viel zu schwarz. Somit empfehle ich die ältere Fassung auf der DVD, die zwar 4:3 ausfällt, aber mit 90min die volle Länge des Trashers auf die Mattscheibe zaubert. Hier geht die Optik in Ordnung. Bei den erweiterten Szene handelt es sich nicht um Gewaltszene sondern um Dialoge. Tolles Artwork, dass mich rumgekriegt hat, jedoch nicht die eigentliche Qualität des Films widerspiegelt. Ansonsten neben Original Trailer, keine  Extras. 5/10




Hier noch die gelungene Filmreportage von Roman, grösstenteils auch mein Empfinden wiederspiegelt.

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