Dienstag, 9. Oktober 2018

The Book of Fire - 2015


An ihrem 19. Geburtstag erfährt Nina, dass sie offenbar eine direkte Nachfahrin des römischen Kaisers Justinian ist. Seltsame und gleichsam furchterregende Erlebnisse lassen die junge Frau nicht los und so beschließt sie, der Geschichte nachzugehen. Dabei entdeckt Nina, dass der machthungrige Justinian mit der Pest viel Leid und Tod nach Europa brachte und auch, dass sie offenbar selbst ein Teil dieses Fluches zu sein scheint.

Offizielle Inhaltsangabe



Die 30jährige Nicole Sienna (Stripped - Frisches Fleisch (2013) spielt die 19jährige Nina und Nachfahrin von Justinian und holt das Maximum aus ihrer Filmfigur raus. Catherine Bach (Das Lamborghini Babe aus Auf dem Highway ist wieder die Hölle los (1984) spielt ihre Tante Bibi und Chasty Ballesteros aus Final Destiantion 5, macht uns hier die Dahni, die mitverantwortlich ist, dass die Pest 100Mio Menschen getötet hat und das Book of Fire auf die Menschheit losgelassen wird. In einer kleineren Rolle gibt es das Silikon von Carmen Electro zu sehen, die Justinians Geliebte Theodora spielt. Durchs Band gibt es hier wenig Natürlichkeit und in der Tat ist 99% der weiblichen Besetzung plastifiziert oder andersartigen Schönheitsoperation ausgestattet. Die steife Gesichter erzeugen wenig Emotion, passen allerdings wie Arsch auf Eimer, in diesen CGI Schlocker, der mit seinem Leihkostüm - Shop und den geleckten Aussstatung, sowie penetranten Effekten für amüsante 86 Filmminuten sorgt.

Die Effekte sind ordentlich inszeniert und zeigen auch einige Einstiche und blutige Kehlenschlitzereien. Peinlicher Humor ohne Pointen und ein konfuse Erzählstrucktur der zwischen drei Handlungebenen hin und her switcht und irrelevante überdehnte  Szene im Mittelteil auf einer Party, geben sich die Klinke in die Hand - total unausgegorener Plot! Insgesamt wird einiges an Füllmaterial mit Dum Dum Dialogen verwendet, die für den Film nicht von Nöten gewesen wären und die Handlung kaum vorantreiben.

Fazit: The Book of Fire bietet nichts was man nicht schon tausendfach gesehen hätte und mit sicher auch bereist besser. Jede Buffy Episode besitzt mehr inhaltliche Relevanz und ein wiederspiegelt ein realistischeres Frauenbild als der Regiejungferflug von Tommy Frazier. Für einen überdrehten Horror Flick mit nackter Haut und etwas Splatter, ist das leider zu öde. Jedoch für einen Fan von Bimbo - Pornomovies und objektiver Fernsicht auf den Low Budget, könnte dieser Irrsinn mit angezogener Handbremse, die eine oder andere Überraschung parat haben.


3/10


Sammlung: BB189 - Die BD von Lighthouse geht klar. Tolles Bild und Audiospur überzeugen. Die Schärfe wirkt sich zwar auf verschiedene Schönheitsoperationen der Darstellerinnen etwas unglücklich aus. Auch das Make up sieht teils aus, als wäre Stevie Wonder als Visagist tätig gewesen. Deutsche Synchro hört sich abgesehen von wenigen Nebenfiguren gut an. Auch wenn die Optik auf Porno macht, hört sich die Synchro jedoch nicht nach Porno an. Keine Extras! 6/10


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Killerameisen - 2008

Auf einem südostasiatischen Inselparadies gibt's Probleme mit aggressiven Ameisenmutationen. Von unbekannten Schwarmbildungen und in...