Donnerstag, 24. Januar 2019

8 Millionen Wege zu sterben - 1986


Der Polizist Matthew Scudder erschießt im Dienst einen Unschuldigen. Er stürzt in eine Krise, die in einer Depression und schweren Alkoholkrankheit mündet und ihn seinen Job sowie seine Familie kostet. Als vor seinen Augen ein Callgirl erschossen wird, ermittelt er auf eigene Faust. Schnell findet Matthew heraus, dass hinter dem Mord der Drogenbaron Angel steht, der alles daran setzt, ihn ebenfalls tot zu sehen. Es kommt zu einem unerbittlichen Showdown…

Offizielle Inhaltsangabe



Das Script stammt von Oliver Stone: Leider spricht dies nicht zwangsläufig für Qualität! Das wirkt alles total fahrig und löcherig. Es enstehen einige unzumutbare irrationale Handlungen die dem Zuschauer schlichtweg zu viel vorenthalten und bis zum Ende nicht entschlüsselt werden. Ebenso wird die Verbindung zu den jeweiligen Figuren nicht erläutert und somit wirkt das ganze äusserst unglaubwürdig. Hinzu trieft deftiges Over Action aus allen Ritzen und Jeff Bridges und Andy Garcia versuchen sich gegenseitig an die Wand zu spielen. Da hat mich die weibliche Besetzung um einiges mehr beeindruckt. Die hübschen Rosanna Arquette oder Alexandra Paul, die mit ihrem "Zuckerwatten Muschie" blank zieht und ich hoffentlich an der ComicCon 2019 in Dortmund sehen werde - als Alexandra meine ich selbstverständlich, dass ich ihre Zuckerwatte zusehen bekomme bezweifle ich natürlich stark. Tommy 'Tiny' Lister in Bestform punktet in einer kleinen Nebenrolle und sorgt hier ansatzweise für B Qualität.

Ob das Stone Drehbuch nun so schlecht ist oder ob Regisseur sich Hal Ashby, hier ein Ei gelegt hat, kann ich nicht beurteilen. Fest steht jedoch, dass 8 Million Ways to Die keinen plausiblen Plot sowie eine funktionierenden Rhythmus aufweist. Allerdings sorgt das Score von James Newton Howard und die attraktiven Schauplätze für Unterhaltung.

Fazit: Loser Thriller der sich als typischer Schauspielerfilm versucht und einiges an Fahrigkeit aufweist. Warum und Wieso oder wovon die Charakter angetrieben werden, sowie die Zuordnung der Figuren und deren Verbindungen bleiben vorwiegend im Verborgenen. Nein, 8 Millionen Wege zu sterben, ist kein gut funktionierender Crime Thriller und lebt schlussendlich nur von seiner charismatischen Besetzung.

6/10

Sammlung: Die BD von Koch wurde ordentlich in HD präsentiert, besitzt jedoch keine Extras! 5/10


1 Kommentar:

  1. Ich mag den Film eigentlich, aber wer dann auf den beschrieenen "eiskalten und knallharten Kultthriller" hofft, könnte etwas enttäuscht sein.

    Gruß
    Harry

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