Mittwoch, 23. Januar 2019

Der weisse Killer - 1981


In South Bay soll eine große Windsurfregatta stattfinden. Die Elite der jungen Teilnehmer ist eifrig am trainieren. Plötzlich ist einer der Teilnehmer der sich zu weit aufs offene Meer herausgewagt hat spurlos verschwunden.
Die Bewohner des kleinen Örtchens teilen sich in zwei Läger, die einen wollen die Regatta aus Sicherheitsgründen verhindern, die anderen befürchten massive finanzielle Einbußen bei einer Absage. Erst die Wahrheit kann wieder alle vereinen: Ein riesiger weißer Hai, ein Killer ohne Gnade, treibt sein Unwesen vor South Bay…

Offizielle Inhaltsangabe


Enzo G. Castellari fabriziert hier ein Weisser Hai rip off, der sich gewaschen hat! Lähmende Erzählung mit trägen Charakteren, die unnötig Längen produzieren und das Filmtempo wenig voranpeitschen. Alles äusserst lahmarschig strukturiert und ohne funktionale Twists und Turns ausgestattet. Es wird wild drauf los improvisiert und den Zuschauer mit endloser Statik drangsaliert. Beim Casting gibt es ein Schaulaufen des notorischen Castellari Casts. Jeder darf mal rann, ohne jedoch nur ansatzweise Sympathie zu erzeugen. Eine wirkliche Hauptfigur entsteht durch die verschieden rotierenden Storylines nicht wirklich. Höchstens Vic Morrow, wäre noch hervorzuheben, der ein Jahr später im Endzeit Castellari, Riffs nochmals mitwirkte, bevor er dann kurz darauf bei Dreharbeiten bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben kam.

Bei den Shark Effekten, bekommt der Tierhorrofan so ziemlich alles aufs Auge gedrückt, was das kleine Budget hergab und gerade zur Verfügung stand. Nahaufnahmen und Fressszenen bestehen vorwiegend aus Stock Footage. Die Action ist wiederum in Miniaturbauten wie Gummi Badewannenhai und Spielzeug Mattel Hubschrauber angesiedelt. Das Final weist dann allerdings einen aufwendigen konstruierten Vorderteil eines nachgebauten Haies auf, der aus dem Wasser schnappt und die perforierten Dummys in Stücke reisst. Ein Stilmittel, das Enzo im Verlauf der Zeit lieb gewonnen hatte und bis zum Ende seines Filmschaffens treu blieb.

Fazit: Lausige und inhaltlich antriebslose Weisser Hai rip- off, dass einzig mit kruden und peinlichen Effekten, von sich zu Reden macht. Für Hai Moviefans und Italo Shlocker Nerds unverzichtbar, ansonsten muss der nicht sein.

4/10




Sammlung: Die kleine Hartbox von Eyecatcher mit Cover C. Bild ist wahrlich keine Augenweide und weist einiges an linearen Strukturmaserung auf. Ton ist o.k. Null Extras! Somit sicher kein Wurf! 4/10




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News KW 24-2021