Freitag, 30. April 2021

Review: Summer of Fear - 1978

Jepp, war dann doch ne Enttäuschung. Als Horrorfilm für den TV Sender NBC produziert, war das Blair erster Film nachdem sie mit dem Gesetz in Konflikt kam. Mit abgedrehter Dauerwelle gibt sie hier die verwöhnte Tochter einer reichen Familie, die ihre Cousine Julia bei ihr aufnehmen, nachdem deren Eltern bei einem  Autounfall ums Leben kamen. Das ist alles unglaublich schleppend inszeniert und entwickelt keinen Turn. Im Script war Blairs Haustier eigentliche eine Cockerspaniel. Jedoch wurde auf Wunsch von Blair in deren Liebe zu Pferden kurzerhand das Drehbuch umgestaltet und aus dem Hündchen wurde ein Pferdchen. Blair lebt bis heute als Veganerin und setzt sich für diverse Tierschutzorganisationen ein - was sie für mich noch sympathischer werden lässt. 

Mit Sicherheit kein Wes Craven Meisterwerk. Blair und Craven sollten sich 1997 in Scream erneut zu einer Arbeit zusammenfinden. Summer of Fear ist eine schwache TV Produktion die viel zu viel auf Suspence macht und dabei den Unterhaltungswert komplett aus den Augen verliert. Die konfuse Integration von Julia in ihre neue Familie fällt ist unspektakulär und ungefährlich aus. Auf verstörende Momente wird vorwiegend verzichtet, im Fokus liegt der psychologische Machtkampf zwischen den Cousinen, der sich leider sehr schnell abnützt. Die Übernahme der Familie von Rachel`s Familie (Linda Blair) durch Julia entwickelt keinen Drive.

Dank meiner Vorliebe für den 70er Jahre Fernsehfilm, bleib ich am Geschehen und werde leider auch beim Finale lieblos abgefrühstückt. Wie erwähnt spannend wird dass nie wirklich und so lebt der Film von seiner damaligen Stimmung und will als Hexenfilm nicht recht funzen. Der restliche Cast fällt nicht auf und auch das Score reisst nichts rum.

4/10

ofdb

Sammlung: Ich hab mir die grosse Hartbox 04/66 von xcess abgeholt. Ne Amaray langt hier jedoch auch, da keine Extras. Aber für eine Verpackunsghure wie mich, macht das Sinn?!



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