Freitag, 14. Mai 2021

Review: Heiße Nächte in Hollywood - 1974

Ich hatte jetzt nie das Bedürfnis mir eine Softerotikfilm Sammlung auf die Beine zustellen. Irgendwie wurde ich mit so Zeug nie so richtig warm, da entweder zu blöd oder zu viel Drama mit schwelgt. Hab den Trend um den Sexploitation nie wirklich verstanden. Gut natürlich hab ich auch Eis am Stil gelutscht, aber so richtig abgeholt hat mich die Nische nie, hab mich aber jetzt trotzdem für die Heissen Nächte entschieden...

 

Dames und Dreams aus dem Jahre 1974 ist die erste und zugleich letzte Regiearbeit von  Harry Sahn. Der Cast besteht aus einem Laientehater und die bekloppte Story kann locker mit jedem Pornoflick mithalten. Wir befinden uns auf einer stinklangweiligen Party in Hollywood. Zum Rahmenprogram gehört eine Handleserin die den Damen die Zukunft lesen will, worauf die Ladys in eine Art Vision fallen und ihre ganz eigene sexuelle Zukunft vorgeführt bekommen. Ob dass nun eine Dreier mit der Frau ihres Geliebten ist, oder ein Dreier mit nem Typen den man in einer WG unter der Dusche findend und dann ordentlich durchknattert, hier hat es einige brauchbare Porno Fantasien an Bord.

Natürlich stellt man sich erstmal die Frage ob die Rammeleien brauchbar ausfallen und auch ordentlich was zu bieten haben? Diese Frage kann ich mit ruhigen Gewissen mit Ja beantworten. Es wird einiges gebürstet ohne natürlich in einen 18er Bereich zu rutschen - es bleibt 16er Softerotik gespickt mit Sexploitation in dem auch einige Leute umgelegt werden. Die Damen sind nett anzugucken und machen ihre Sache gut, somit kann ich zum Endprodukt nicht wirklich viel Negatives sagen.

Man bekommt in diesem Episodenfilm fast schon mehr als erwartet. Somit hebt sich das Dingen eindeutig von Werken eines Jess Francos und Edward C. Eicher ab.  Heiße Nächte in Hollywood ist ein dreckiges Stück Pulp Fuck Unterhaltung, den man sich als Freund von Nacktschnecken und üblichen Dümpeleien locker geben kann.

6/10

 ofdb

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News KW 24-2021