Sonntag, 14. November 2021

The Unholy - 2021

Unter Mitproduzent Sam Raimi darf der Regieneuling Evan Spiliotopoulos, mit dem TWD Superstar Jeffrey Dean Morgan diesen recht ansehnlichen Okkulthorror Trip gestalten. Morgan spielt den in Verruf gekommenen Journalisten Gerry Fenn der zufällig Zeuge eines "Wunders" wird. In Banefield lässt die damals im Jahre 1845 gefoltert und getötete Mary of Elnor nun im Jahre 2020 durch die taubstumme Alice, Wunder an ihren Anhängern vollbringen. Versteht sich von alleine das Mary dafür eine Gegenleistung ihrer Anhänger fordert...

Weiss nicht ob ich jetzt ohne Jeffrey hier zugegriffen hätte, da ich zwar das Genre liebe aber bereits genügend Okkult Horror in meiner Sammlung stehen habe, aber als TWD Fan wollte ich mir seinen Auftritt dann doch nicht entgehen lassen. Auch wenn der Film über Strecken etwas reduziert wirkt und zwischendurch mit Spannung und gut getricksten Effekten geizt, kann Morgan The Unholy locker schultern. Im Allgemeinen wurde der Film äusserst gekonnt gecastet und mit Chricket Brown als Alice hat man einen wichtigen glaubwürdigen Eckpfeiler am Start. 

Das mag nicht immer originell wirken und ist an diversen Stellen auch grottig computeranimiert, läuft jedoch zum Showdown hin mit einem starken Mary Make up auf und sorgt dafür, dass ich The Unholy dann doch gut finde. Zwischendurch punkten dann auch noch einige Jump Scare und dass soll ja heutzutage schon was heissen - da alles schon gesehen.

Atmosphärisch ist der Kleinstadthorrorfilm oben auf und erzeugt durch das Herbst Design und die attraktiven teils düsteren Sets, einen gelungenen humorlosen Grusel Okkulthorror, der neben den dogmatischen Anleihen, halt nie die relevante Figur Alice aus den Augen verliert. Für Seriosität und das dramatische Fingerspitzengefühl ist somit gesorgt.

6/10



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen